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Thomas Hochkofler gehört zu den bekanntesten und beliebtesten Schauspielern Südtirols. Schon früh hat der gebürtige Sarner, der heute in Meran lebt, die Liebe zur Schauspielerei entdeckt. Seit 1989 steht Thomas Hochkofler regelmäßig auf den wichtigsten Bühnen des Landes. Dazu kommen Theaterengagements in Innsbruck, Salzburg, Wien, München, Mailand und Bern.

Beim Rudi Ladurner* im Theater in der Altstadt durfte ich wirklich vieles ausprobieren; er hat mir unglaubliche Chancen eröffnet, und vielleicht war manche Rolle auch zu groß für mich, aber hier und jetzt: danke Rudi!
— Thomas Hochkofler in "Theatermenschen" von Christine Helfer, Edition Raetia, Bozen, 2010.

*Rudi Ladurner ist Direktor und Begründer des Theater in der Altstadt Meran.

Seit 1989 spielte Thomas Hochkofler in über 200 Stücken:

2017

2017 spielte er in "Pension Schöller" (Vereinigte Bühnen Bozen VBB) den Eugen Rümpel. Regie: Maya Fanke. Im Tida Meran steht er in "Meran leuchtet" auf der Bühne, ein Auftragswerk von Klemens Renoldner anlässlich der 700-Jahr-Feier Meran. Regie führt Rudi Ladurner.

2016

Unter der Regie von Rudolf Frey spielte er für die Vereinigten Bühnen Bozen den Revisor in "Der Revisor", war im Tida Meran in "Das Abschiedsdinner" und in der Carambolage Bozen in "Malaguena" zu sehen. Gemeinsam mit Karin Verdorfer stand Thomas Hochkofler im Kabarett "Schaffa schaffa Häusle Baue" von Stefan Vögel im Tida in Meran auf der Bühne.

2015

Für die Carambolage Bozen stand er als Pierre in "Achterbahn" auf der Bühne, Regie: Georg Clementi. Er spielte den Michel in "Die Wahrheit" von Florian Zeller unter der Regie von Maya Fanke. Im Theater in der Altstadt Meran war er mit der Revue "Her mit dem Geld" zu sehen (Regie: Rudi Ladurner) und in "Gretchen 89ff" von Lutz Hübner (Regie: Alexander Varesco).

2013

Unter der Regie von Rudi Ladurner gab Thomas Hochkofler im Tida Meran den Pierre in "Das Interview". Für die Vereinigten Bühnen Bozen stand er als "Ketzer" in "Der Koffer" von Thomas Raab auf der Bühne (Regie: Alexander Kratzer), sowie als "Alfred" in "Geschichten aus dem Winderwald" (Regie: Carina Riedle).

2011

Als "Soldat" stand Thomas Hochkofler in "Andorra" von Max Frisch für die VBB auf der Bühne. Regie: Peter M. Preisler. Im Tida Meran spielte er den "Mann" in "Some girls" von Neil LaBute (Regie: Rudi Ladurner) und den "Kalle" in "Wolf sein" von Bettina Wegenast (Regie: Alexander Varesco). Zudem war Thomas Hochkofler mit seinen Kabarett-Eigenproduktionen "Porzelana" und "Hell werd sein" (Der Hausmeister) auf den Bühnen des Landes unterwegs. Regie führte Georg Clementi.

2010

Thomas Hochkofler gab 2010 den "Atzbacher" in "Alte Meister" von Thomas Bernhard im Theater in der Altstadt Meran. Regie: Alexander Varesco. Auch im Tida spielte er den "Karsten" in "Runter zum Fluss" von Frank Pinkus unter der Regie von Rudi Ladurner. In der Carambolage Bozen war er als "Fernando" in "Die Gröhnholmmethode" von Ingrid Laus zu sehen. Regie führte Georg Clementi. Mit dem "Monolog" war er in "Nipple Jesus" von Nick Hornby in der Dekadenz Brixen auf der Bühne. Regie führte Ingrid Porzner. Er spielte den "Teddy Rosevelt" in "Arsen und Spitzenhäubchen" im Stadttheater Bruneck. Regie: Guido Huonder. Im Tida Meran spielte er unter der Regie von Rudi Ladurner verschiedene Einakter von Anton Tschechov.

2009

Thomas Hochkofler gab den "Graf Leceister" in "Maria Stuart" von Friedrich Schiller (VBB/Regie: Monika Steil). Er stand mit seinem Polit-Kabarett "Magari" auf der Bühne. Er gab für die Freilichtspiele Lana den "Schell Ober" in "Die Alpträumer" von Herrmann Staffler. Regie: Torsten Schilling. Für die VBB stand er mit "Nebel" in "Liebesgeschichten und Heiratssachen" von Nestroy auf der Bühne. Regie führte Christine Wipplinger. Für das Tida Meran gab er den "Felix" in "Ein seltsames Paar" von Neil Simon. Regie: Rudi Ladurner. Außerdem war er auch mit seiner Kabarett-Eigenprogramm "Heint isch nicht - ein Nacktprogramm" unterwegs.

2008

Er spielte in "Das Produkt" von Robert Schimmelpfennig im Theater in der Altstadt. Regie: Eva Niedermeister. Auch im Tida gab er den "Hund" in "Mann, Frau, Hund" von Ingrid Lausund. Regie: Torsten Schilling. Für die VBB spielte er den "Freund" in "Spielwiese" von Sergi Belbel unter der Regie von Nina Gabriel. In "Doppelfehler" von Barry Creyton gab er den "George". Regie führte Christian Mayr. Er spielte für die Carambolage Bozen den "Pit, Nil und John" in "Lantana" von Andrew Bowell unter der Regie von Eva Niedermeister. Bei den Freilichtspielen Lana stand er als "Prinz" in "Yvonne, die Burgunderprinzessin" von W. Gombrowicz auf der Bühne. Regie führte Helga Walcher. Im Theater in der Altstadt spielte er den "Faust" in "Ich, Faust" von Johann W. Goethe unter der Regie von Rudi Ladurner.

2007

Thomas Hochkofler spielte den "Roman Tournel" in "Floh im Ohr" von Georges Feudauy für die VBB (Regie: Peter Pickl), den "Chauffeur" in "Der Chauffeur" von Heinrich Schwazer, den "George" in "Von Mäusen und Menschen" von John Steinbeck für die Freilichtspiele Lana (Regie: Helga Walcher), den "Joe" in "Piefkesaga" von Felix Mitterer für das Tida Meran (Regie: Franco Marini). Zudem stand er mit seinem eigenen Polit-Kabarett "Sekko" auf der Bühne.

2006

Er gab den "Tim" in "Der nackte Wahnsinn" von Michael Frayn für die VBB (Regie: Georg Clementi), den "Georges" in "Der Narrenkäfig" von Jean Poiret im Tida Meran (Regie: Rudi Ladurner), den "M2" in "Dreier" von Jens Roselt im Tida Meran, den "Graf Guiche und den Ragenau" in "Cyrano" von E. Rostand, den "Voss" in "Ritter, Dene, Voss" von Thomas Bernhard im Tida Meran (Regie: Alexander Varesco).

2005

Thomas Hochkofler spielte für die Elisabethbühne Salzburg den "Hufschmitt" in "Bandscheibenvorfall" von Ingrid Lausund unter der Regie von Georg Clementi. Er war mit seiner Kabarett-Eigenproduktion "Leo und Luis" zu sehen, gab den "Fred" in "Riverside Drive" von Woody Allen im Tida Meran (Regie: Alexander Varesco), den "Teufel" in "Saligtirol" von Josef Feichtinger, den "Fiesco" in "Die Verschwörung des Fiesco zu Genua" von Friedrich Schiller im Tida Meran (Regie: Rudi Ladurner) und den "Karl-Heinz König" in "Allein in der Sauna" von F. Pinkus (Monolog).

2004

Als "Eugen" stand Thomas Hochkofler in "Brandstätten" von Sepp Mall für die Freilichtspiele Lana auf der Bühne (Regie: Torsten Schilling), als "Stefan" war er in "Mein Bulgarien" von Nina Gabriel im Kabelwerk Wien zu sehen. Regie führte Nina Gabriel.

2003

Thomas Hockofler spielte im Tida Meran den "Robespierre" in "Dantons Tod" von Georg Büchner. Regie: Rudi Ladurner. Ebenso im Tida Meran war er als "Robert" in "Push Up" von Roland Schimmelpfenning unter der Regie von Alexander Varesco und als "Duchotel" in "Wie man Hasen jagt" von Georges Feydeau unter der Regie von Rudi Ladurner zu sehen. Er gab auch den "Bua" im "Watzmann" von Tauchen/Ambros/Prokopetz unter der Regie von Franco Marini, den "Bürgermeister" in "Die Catalani Verführung" von Lanthaler, den "Zingerle" in "Der Zingerle" von Heinrich Schwazer unter der Regie von Torsten Schilling. Immer im Theater in der Altstadt Meran.

2o02

Thomas Hochkofler spielte den "Raul" in "Extremities" von William Mastrosimone im Tida Meran (Regie: Rudi Ladurner), den "Dan" in "Hautnah" von Patrick Marber in der Carambolage Bozen (Regie: Georg Clementi), den "Max" in "Othello darf nicht platzen" von Ken Ludwig im Tida Meran (Regie: Rudi Ladurner), den "Raffl" in "Der Judas von Tirol" von Karl Schönherr für die Freilichtspiele Lana (Regie: Rudi Ladurner) und er spielte in "König Ubu" von Alfred Jarry im Tida Meran (Regie: Dietrich W. Hübsch), Shakespeares sämtliche Werke (leicht gekürzt), den "Blechmann" in "Der Zauberer von Oz" für die Vereinigten Bühnen Bozen unter der Regie von Georg Clementi.

2001

Thomas Hochkofler stand mit dem Kindertheater "Der große Meister Dadalus" auf der Bühne, mit "Literatur" und "Das Bacchusfest" von Arthur Schnitzler, mit "Mannsteufel" von Sepp Mall" mit "Gier" von Sarah Kane und mit der Kabarettproduktion "Operation Schönheit" auf der Bühne. Zudem gab er den "Gatterer" in "Die Räuber vom Glockenhof" von Rudolf Brix und den "Allen" in "Spiels noch mal Sam" von Woody Allen im Theater in der Altstadt. Regie: Rudi Ladurner.

2000

Er brachte "Erstes ordentliche Kabarett" sowie "Oscheple" als Kabarettproduktionen auf die Bühne. Er spielte den "Bruce" in "Trotz aller Therapie" von C. Durang, den "Dammis" in "Der junge Gelehrte" von G. E. Lessing im Tida Meran (Regie: Dietrich W. Hübsch) und den "Lucentio" in "Der widerspenstigen Zähmung" von W. Shakespeare für die Sommerspiele Ritten (Regie: Rudi Ladurner). Er stand mit dem Kindertheater "Der gelbe Hund" von Ernst Jandl im Theater im Hof auf der Bühne (Regie: Andreas Opal Robatscher) und mit "Männer in der Stadt" von Michael Köhlmeier im Innsbrucker Kellertheater. Regie: Judith Knoll.

1999

Thomas Hochkofler gab den "Ben" in "Sonny Boys" von Neil Simon im Tida Meran (Regie: Rudi Ladurner), den "Bast" in "Stigma" von Felix Mitterer (Regie: Peter Mitterrutzner), den "Lucio" in "Maß für Maß" von W. Shakespeare im Tida Meran (Regie: Rudi Laduner). Er spielte auch in "Rozznjogd" von Peter Turrini (ebenfalls im Tida Meran unter der Regie von Rudi Ladurner) und brachte die Kabarettproduktion "Alle Hirsche sollten..." auf die Bühne.

1998

Er spielte in "All you need is Love" (Kabarettproduktion), in "Der Freischütz" von Carl M. von Weber, in "Die sieben Todsünden" von F. Kranewitter und gab den "Demetrius" in "Ein Sommernachtstraum" von W. Skakespeare.

1997

Thomas Hochkofler spielte in "Volpone" von Ben Jonson und in "Der Wittiber" von Ludwig Thoma. Regie führte jeweils Erich Innerebner.

1995-96

Er spielte den "Fischer Karl" in "Der Bauer als Millionär" von Ferdinand Raimund (Regie: Georg Mittendrein), in "Die spanische Fliege" von Franz Arnold und Ernst Bach für die VBB (Regie: Michael Weger) und stand in der Musicalproduktion "Scrooge" unter der Regie von Manfred Schweigkofler auf der Bühne.

1994-95

Er spielte in "Geranien und Gerechtigkeit" von Jul Bruno Laner.

1993-94

Thomas Hochkofler gab den "Charly" in "Charly's Tante" von Thomas Brandon.

1992-93

Er spielte in "Mit besten Empfehlungen" von Hans Schubert.

1989-1990

Thomas Hochkofler spielte in "Die Maus" von P. King und F. Carry.

Szene aus "Malaguena" mit Johanna Porcheddu und Günther Götsch. Herbst 2016, Carambolage Bozen.

Szene aus "Malaguena" mit Johanna Porcheddu und Günther Götsch. Herbst 2016, Carambolage Bozen.

Seit Jahren tourt Thomas Hochkofler auch als erfolgreicher Comedian durch Südtirol und Österreich. Sein erstes abendfüllendes Solokabarettprogramm brachte er 2009/10 auf die Bühne: "Heint isch nicht - ein Nacktprogramm". Neben seiner Paraderolle als "Hausmeister" im Kabarett "Hell werd sein" hat er mit "Joe von Afing", dem "Motschuner Peppn" oder "Herr von Wegen" inzwischen zahlreiche weitere Kultfiguren geschaffen, die eine riesige Fangemeinde für sich gewinnen konnten. Mit seinen Internet-Comedy-Formaten "Ban Luis" und "Wöchenschau" feierte Thomas Hochkofler gemeinsam mit Lukas Lobis auch im Netz große Erfolge. Im Mai 2016 startet Thomas Hochkofler erneut mit seinem aktuellen Programm Fockelotti (Thomas Hochkofler und sein Ballastorchester Marco Facchin, Regie: Lukas Lobis) auf Südtiroltournee. Anfang 2017 steht er zusammen mit Karin Verdorfer in dem Kabarett von Stefan Vögel "Schaffa schaffa Häusle Baua" im Tida Meran auf der Bühne und tourt anschließend durch Südtirol. Derzeit schreibt Thomas Hochkofler an einem neuen Soloprogramm.

Thomas Hochkofler als der Hausmeister.

Thomas Hochkofler als der Hausmeister.

Mit Karin Verdorfer in "Schaffa schaffa Häusle baua", Tida Meran, 2016.

Mit Karin Verdorfer in "Schaffa schaffa Häusle baua", Tida Meran, 2016.

Thomas Hochkofler als Joe von Afing.

Thomas Hochkofler als Joe von Afing.

Mit Karin Verdorfer in "Schaffa schaffa Häusle baua", Tida Meran, 2016.

Mit Karin Verdorfer in "Schaffa schaffa Häusle baua", Tida Meran, 2016.

Mit Marco Facchin tourt Thomas Hochkofler mit "Fockelotti" durch Südtirol.

Mit Marco Facchin tourt Thomas Hochkofler mit "Fockelotti" durch Südtirol.

Immer mal wieder wechselt Thomas Hochkofler von der Bühne auf den Regiestuhl und inszeniert Theaterstücke mit großer Leidenschaft und noch mehr Eigensinn. Er inszenierte bereits "Der falsche Wilderer" von Horst Haller Kummerfeld, "Urlaub in der Bauernkuchl" von Renate Reuß, "Eine schöne Bescherung" von Monika Hirschle, "Giselbert auf der Suche nach dem heiligen Schal" von Erwin Egger, "Normal holt nit" von Gerhard Polt, "Gspielt werd olm" von Tobias Landmann, "Quartett im Doppelbett" von Wilfried Reinehr.

Für die Freilichtspiele Lana inszenierte er im Sommer 2013 "Der Kaiser aus Indien" von Ulrich Ladurner, "Der Sumpf" von Dietmar Gamper im Sommer 2014 und 2015 folgte "Die Geyerwally" von Ekkehard Schönwiese. Im Frühjahr 2016 führt er Regie bei "Die Sushi Connection" von Uli Brèe und Michaela Scheday im Theater in der Altstadt Meran und für die Freilichtspiele Lana inszeniert Thomas Hochkofler im Sommer 2016 den Filmklassiker "Einer flog über das Kuckucksnest", geschrieben von Dale Wassermann. Im Sommer 2017 inszenierte er in Lana "Don Camillo und Peppone". Im November 2017 feiert Thomas Hochkofler für die Südtiroler Operettenspiele Premiere mit "Die Fledermaus".

 

Bild aus "Malaguena". Fotograf: Tiberio Sorvillo.

Bild aus "Malaguena". Fotograf: Tiberio Sorvillo.

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